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Kapitel 26 (Ariean)

~Bills Sicht~

 Verwirrt schaue ich dir hinterher. Was ist denn jetzt auf einmal mit dir los? Tut es dir doch leid, dass du mit mir geschlafen hast, oder warum bist du so komisch drauf? Du wolltest es, nicht ich, du wahrst doch der, auf dessen Wunsch hin ich geschlafen habe… oder ist es wirklich nur dein Sonnenstich, der dir noch in den Knochen sitzt? Ich hoffe mal dass es das ist.
Langsam mache ich mich auch auf den Weg in mein Zimmer und muss an gestern Nacht denken. Es war so schön mit dir, so neu, so unglaublich, doch trotzdem, dieses Mädchen geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, wie sie so dastand, gelächelt hat und dann einfach abgehauen ist. Ich weiß nicht wieso, aber ich hab ein ganz komisches Gefühl bei ihr, als ob das alles noch ein Nachspiel haben würde. Na ja, da muss ich dir wohl einfach vertrauen. Du wolltest ja noch mal mit ihr reden. Wann du das wohl vorhast?
Ich lege mich auf mein Bett. Die Nacht war echt nicht lang und das spüre ich eindeutig, denn ich bin noch müder als sonst. Gut, müde bin ich eigentlich immer, aber jetzt noch viel mehr eben.
Vorsichtig schließ ich die Augen und stelle mir dich vor, wie du mich aufmunternd anlächelst, sagst dass du mich liebst…doch dann… wieder sehe ich diese Frau, sehe die Bild mit ihren Fotos von uns und erschrockenen Fanmail.
Schnell reiße ich die Augen auf, schaue mich um und stelle erleichtert fest, dass ich mir dies alle nur vorgestellt habe, oder hab ich geschlafen? Ich schaue auf die Uhr. Was, es ist schon 10 vor 6?? Mir kam es nicht so lange vor, wie ich da im Bett lag. Dachte so an 5-10 Minuten, aber gleich 2 stunden?
Langsam reibe ich mir den Schlaf aus den Augen und überlege, was ich jetzt machen könnte. Einerseits könnte ich jetzt zu dir, Tom oder Georg gehen, aber ich merke doch, dass meine Glieder noch halb im Schlaf stecken und mir nicht recht beim aufstehen und gehen helfen wollten. So gucke ich mich einfach ne Weile in meinem Zimmer um, während meine Augen immer bedrohlich kleiner werden.
Mein Blick bleibt an einem schwarzen kleinen Kasten hängen und mit einem Seufzer und dem dazu begleiteten Knartschen vom Bett richte ich mich vorsichtig auf und torkel zu dem eben entdeckten Radio hin. Man, ich muss schon sagen, ist echt voll der `Luxus´ hier. Ich hab sogar ein Radio!
Misstrauisch betrachte ich das altmodische Ding, bewege mich dann aber doch dazu, an einem der Knöpfe zu drehen und ein Rauschen dringt durch mein Ohr, dann ein schrilles Pipen und schließlich sind stimmen zu vernehmen. Na toll, anscheinend Nachrichten, aber da ich mir ein weiteres Pipen ersparen will, lasse ich den Sender einfach an, watschel’ zurück zu meinem Bett, rollt mich auf ihm wie ein kleines Kätschen zusammen und lausche den Stimmen aus dem Radio, auch wenn ich kein Wort verstehe.
Wieder schaue ich auf die Uhr, die gerade auf 18.00 Uhr umspringt und höre, wie plötzlich die Stimmen aus dem Radio aufgehört haben zu reden und eine einleitende Mellodie gespielt wird. Schon fängt die Sängerin an zu singen:
 

Story of my life,
searching for the right, but it keeps avoiding me
Sorrow in my soul, cause it seems that wrong
really loves my company
Hes more than a man, and this is more than love
the reason that the sky is blue
The coulds are rollin in,
because Im gone again
and to him I just cant be true
And I know that he knows Im unfaithful
and it kills him inside
To know that I am happy with some other guy
I can see him dying
I dont want to do this anymore,
I dont want to be the reason why
Everytime I walk out the door, I see him die a little more inside
I dont want to hurt him anymore
I dont want to take away his life
I dont want to be,
a murderer
I feel it in the air, as Im doin my hair,
preparing for another day
A kiss upon my cheek, as he reluctantly
as if Im gonna be out late
I say I wont be long. Just hangin with the girls.
A lie I didnt have to tell
Because we both know, where Im about to go
and we know it very well
Cause I know that he knows Im unfaithful
and it kills him inside
To know that I am happy with some other guy
I can see him dying
I dont want to do this anymore
I dont want to be the reason why,
Everytime I walk out the door, I see him die a little more inside
I dont want to hurt him anymore
I dont want to take away his life
I dont want to be
a murderer,
Our love, his trust
I might as well take a gun and put it to his head
Get it over with, I dont want to do this
anymore --whoa-oooh-- anymore
And I dont want to do this anymore
I dont want to be the reason why
And everytime I walk out the door, I see him die a little more inside
And I dont want to hurt him anymore
I dont want to take away his life
I dont want to be
a murderer -- ooh


A murderer


No No No,, Yeah, Yeah
 

Höre ich Rihanna singen und muss schlucken, ohne zu wissen warum. Ein seltsames Gefühl breitet sich in mir aus und mir wird schlecht. Ich habe diese Lied schon hunterte male im Radio gehört, doch noch nie hat es so ein Gefühl in mir ausgelöst und noch nie habe ich mich danach so allein gelassen gefühlt. Warum heute?
 

Mich fröstelt es und ich spüre, wie eine kleine Träne meine Augen verlässt und langsam die Wange hinunter läuft. Warum? Warum werd ich jetzt bitte so sentimental, als ob ich betrogen werden würde, als ob dieses Lied ein Teil meiner Lebensgeschichte wäre, warum weine ich bitte?
Mit einer schnellen Handbewegung wische ich mir die Träne aus meinem Gesicht und muss kurz darauf feststellen, dass es nicht die einzigste ist. Verzweifelt versuche ich, die Tränen zu unterdrücken, mir in den Kopf zu rufen, dass bei mir im Moment doch alle gut läuft, ich dich nicht betrüge, du mich nicht betrügst, doch meine Augen wollen nicht so wie ich will.
Schließlich gebe ich auf, schließe einfach meine Augen und lasse den Tränen freien Lauf. Ich kann einfach nicht verstehen, was gerade mit mir los ist. Ich spüre so einen tiefen Schmerz in mir, kann ihn aber einfach nicht zuordnen oder sagen, warum er da ist. Vielleicht sollte ich einfach mal raus zu dir oder zu den anderen beiden und nicht so alleine in meinem Zimmer hocken? Aber ich fühle mich im Moment einfach nicht dazu im Stande, mich auch nur einen Millimeter zu rühren.

Mit tierischen Nackenschmerzen wache ich auf und blinzel in die mir entgegenleuchtende Sonne. Hab ich etwas die Ganze Nacht durchgeschlafen, von gestern abend ungefähr halb 7 bis jetzt- ich schaue auf die Uhr- bis 9 Uhr morgens? Na gut, 9 ist nicht besonders spät, stelle ich fest, aber trotzdem… es wundert mich schon, dass mich gestern keiner mehr durch klopfen an meine Zimmertür geweckt hat, oder habt ihr es versucht und mich trotzdem einfach nicht wach bekommen? Ich war ja wirklich nicht besonders gut drauf, gestern Abend.
Vorsichtig strecke ich mich und lasse meinen Kopf in meinem Nacken kreisen um den Schmerz irgendwie los zu werden. Die Nacht muss ich ganz schön unruhig geschlafen haben, wie es mir scheint, denn als ich aufgewacht bin, lag ich ziemlich verdreht in meinem Bett. Na gut, ich hab aber auch in meinen Klamotten gepennt.
 

Da ich keine Lust habe, mir was neues raus zu suchen, lasse ich die Sachen einfach an, betrete nur das Bad und mache mich ein bisschen frisch. Ein mal kann ich mich ja auch am Abend duschen.
Es klopf an meiner Tür und ich muss grinsen. Das bist bestimmt du, denn dass die anderen schon wach sind bezweifle ich mal ganz stark. Mit fröhlicher Miene gehe ich zur Tür und öffne sie, als mir meine Gesichtszüge schlagartig entgleiten. Vor der Tür stehst nicht du, nein, vor der Tür steht eine weibliche Person mit einem mir im Gedächtnis gebliebenen fiesen Grinsen und stolziert einfach an mir vorbei in mein Zimmer.
Verdutzt und ungläubig schaue ich sie an, wärnd ich langsam, wie in Zeitlupe die Tür schließe und somit die Situation verstehen will, doch ich weiß einfach nicht, wie ich reagieren soll.
„Du fragst dich sicher, was ich hier will, oder?“ fängt sie einfach an zu reden und ich nicke nur schwach.
„Nun, dass kann ich dir ganz einfach sagen!“ meint sie und kommt immer noch mit dem selben grinsen langsam auf mich zu, doch ich bin unfähig mich zu rühren.
„Was ich will ist ganz einfach“ fährt sie weiter , beugt sich dann zu mir vor und haucht mir ins Ohr „Ich will dich spüren! Ich will mit dir schlafen und zwar jetzt!“
Augenblicklich gebe ich mir einen gewaltigen Ruck und laufe ein Paar Schritte rückwärts. Hab ich mich verhört, oder hat sie jetzt wirklich gesagt, sie will mit mir schlafen? Doch sie lächelt nur weiter friedlich ihr triumpfales Lächeln und scheint ganz von sich selbst überzeugt zu sein.
„Und wie~ wieso sollte ich das tun?“ stammel ich schließlich, doch du scheinst auf diese Frage gewartet zu haben.
„Weil sonst viele kleine Bilder ausversehen im Postfach der Bild und der Bravo landen!“ Mein Gehirn setzt aus und ohne es kontrollieren zu können mache ich einen Schritt nach vorne, hole aus und schlage so fest zu, dass das Mädchen nach hinten stolpert und schließlich hin fällt.
Was fällt dieser Schlampe eigentlich ein?

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