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Kapitel 24 (Ariean und Tigerauge)

~Bills Sicht~

"Schlaf mit mir…“ kommt es in mein Ohr gekeucht und mein Herz bleibt fast stehen. Meinst du das jetzt ernst? Na gut, es war ziemlich direkt, ich denke schon.

Ich schlucke. Sollen wir wirklich hier draußen am Strand…? Und wie geht das mit einem Jungen überhaupt? Ich wusste auch gar nicht, dass du so ne draufgängerische Seite an dir hast. Wie konnte sie mir so lange vorenthalten bleiben? OK, ich hab mich dafür vorher nie so wirklich interessiert, aber kennst du dich da aus,… wie 2 Jungen miteinander schlafen? Ich jedenfalls nicht.

Erwartungsvoll blickst du mir in meine Augen. Dein warmer Atem stößt leicht gegen meine Lippen und ein Schauer läuft mir über den Rücken. Ich hätte nie gedacht jemals überhaupt in so einer Situation mit einem Kerl- mit dir sogar- zu stecken. Ohne weiter drüber nach zu denken hebe ich leicht meinen Kopf und unsere Lippen verschmelzen zu einem leidenschaftlichen Kuss, der immer heißer und heißer wird.

Du scheinst verstanden zu haben, was ich damit sagen wollte. Langsam streicht deine Zunge an meine Lippen und ich öffne sie. Vorsichtig dringst du in meinen Mund ein, fängst an mit meiner Zunge und mit meinem Zungenpircing zu spielen, an dem du irgendwie gefallen entwickelst. Wieder schiebt sich deine Hand unter mein T-Shirt gleitet immer höher und streicht dabei sanft über meine Haut, wobei ich das Gefühl kriege, als würdest du eine Glutspur hinterlassen, denn meine Haut fängt leicht an zu brennen. Ein komisch, unbekanntes und doch schönes Gefühl.

Inzwischen habe ich auch meine Hände gehoben, lege sie leicht in deinen Nacken und ziehe dich noch näher an mich ran. Ich will dich spüren. Leise seufzt du in den Kuss, als ich mit meinen Fingerspitzen deine Wirbelsäule entlang fahre. 

Während du den Saum meines Shirts greifst und anfängst, mir das T-Shirt über den Kopf zu ziehen, schaue ich  kurz hoch in den Himmel und sehe in das klare Sternenmeer in dessen Mittelpunkt der Mond steht. Echt romantisch.

Ein leichter Wind weht über den Strand und lässt mich eine Gänsehaut kriegen. Ein paar Sandkörner finden auch auf meinem inzwischen freiem Oberkörper platz. Ich sehe, wie du mich betrachtest, als ob du jedes kleinste Detail meines frei gewordenen Körpers in dir auf speichern wolltest was etwas unangenehm ist, doch da mir kalt ist nehme ich dich an den Armen und mit einem gekonnten Schwung liege ich nun über dir.

Verwundert schaust du mich an, aber ich lege nur wieder lächelnd meine Lippen auf deine und umfasse ebenfalls, wie du eben, den Saum deines T-Shirts, bis ich es schließlich irgendwo hin weg werfe. Ist ja egal wohin, wir werden es schon wieder finden.

Jetzt spüre ich deine Wärme. Dein warmer Körper schmiegt sich an meinem um dem Wind nicht freie Bahn zu lassen. Langsam fange ich an kleine Küsschen auf deiner nackten Haut zu verteilen, umfahre mit der Zunge deine Brustwarzen, was wieder ein Stöhnen aus dir hervor logt und sauge mich schließlich an deinem Hals fest um dir eine Erinnerung an die Nacht zu verpassen, dann stütze ich mich auf meinen Ellenbogen und betrachte deinen muskulösen Oberkörper. Im Gegensatz zu mir hast du einen richtigen kleinen Sixpack.

Langsam fahre ich mit meinem Zeigefinger über deinen Bauch, mache schlangenartige Bewegungen und kann dabei deinen durch auf und ab Bewegungen erkennbare Atmung spüren: Sie ist gleichmäßig, aber schnell. Schließlich kommen meine Finger bei deiner Hose an und während ich diese langsam öffne, beginne ich wieder damit, deinen Bauch zu verwöhnen. Deine Haut ist so zart und riecht so unbeschreiblich gut, dass ich am liebsten gar nicht mehr von ihr lassen will.

Vorsichtig und nicht zu schnell streife ich dir deine Hose ab und komme dann wieder hoch um deine Lippen mit meinen zu versiegeln. Was wir hier eigentlich machen kommt mir dabei kein einziges Mal in den Sinn. 

Bald lernt auch meine Hose das fliegen und ich lasse mich wieder auf dich sinken. Unsere Erregungen drücken aneinander, was aus unseren Mündern ein leichtes Stöhnen hervor lockt. Unsere Blicke sind vor Verlangen verschleiert. 

Deine Hände wandern runter zu meiner Hüfte und drückst diese näher an dich ran. Vorsichtig knabberst du an meinem Ohr während ich wieder aufkeuchen muss. Solche Gefühle hatte ich, soweit ich mich erinnern kann, noch nie. Es ist so, so, so… unbeschreiblich. Ich hebe meinen Kopf, peile auf deine Lippen und kurz darauf sind wir schon wieder in einem verlangenden Kuss gefangen. Er wird immer wilder  und wilder, bis wir ihn schließlich aufgrund Luftmangels beenden müssen. Ich schnappe nach Luft und schaue wieder Mal in deine Leuchtenden Augen. So strahlend wie heute, waren sie noch nie. Ich bin wie gefesselt.

Wie in Trance beuge ich mich noch ein Mal vor und hauche dir einen Kuss auf die Nase während ich damit beginne, mich an deiner Boxershorts zu schaffen zu machen, umgreife den Bund der Shorts und ziehe ihn ganz langsam runter. Deine Erektion ist deutlich zu sehen. Nervös beuge ich mich hin, doch plötzlich fühle ich zwei Hände die mich vom meinem vorhaben abhalten und nach oben ziehen. „Du musst das nicht tun“ meint Gustav und schaut mir tief in die Augen. Bestimmt nicke ich und führe mein Vorhaben weiter. Langsam streichle ich mit meiner Hand an deinem Oberschenkel entlang. Ich spüre deine Gänsehaut und langsam streift meine Zunge über deine Erektion. Ein kehliges Stöhnen entfleucht aus deinem Munde, was mich veranlasst weiter zu gehen. Behut streife ich mit der Zunge über die ganze Länge und nehme ihn schließlich in den Mund. Es ist komisch aber dennoch eine positive Erfahrung.

Dein Atmen wird immer schneller und bald ist ein lautes Stöhnen zu vernehmen. Ich vernehme es wie in einem Rausch. Deine Erektion pulsiert und wird immer heißer. In diesem Rausch spüre ich wieder mal deinen warmen Hände an meinem Kinn, was mich zum stocken bringt. Du ziehst mich weg, zu dir nach oben. Verwundert schaue ich dich an. In deinen Augen zeigt sich pure Lust und du zitterst leicht, doch nicht weil du frierst. „Du sollst doch nicht die ganze Arbeit machen“ presst du durch deine Lippen und lächelst schief. Sofort merke ich wie mir die Röte ins Gesicht steigt. Mit einem Griff in den Nacken deinerseits treffen unsere Lippen wieder aufeinander und dabei vollendest du eine Drehung, wobei ich nun abermals unten liege. Ohne zu zögern spüre ich die küsse auf meinem Körper. Die feuchte Spur deiner Zunge und wie du mit ihr in meinem Bauchnabel fährst. Keuchend beuge ich mich und merke wie sich mein kleiner Freund umso mehr regt. Du bemerkst das Gleiche, führst mit der Zunge die Spur aufwärts zu meinem Halse. Willst du mich ärgern??

Deine Hand gleitet in meine Boxershorts und umspielt meine Erektion. Sogleich entfleucht mir ein kehliges Stöhnen, der in einem Kuss erstickt wird. Die Hand in den Shorts umgreift meine vor Lust pulsierende Erregung und massiert ihn sanft. Ich kralle mich in seinem Rücken fest und schlisse genüsslich die Augen.

Ich merke wie ich dem Wahnsinn nahe bin. Wie er mich berührt, mich mit diesen sanften Lippen küsst und verwöhnt. Gustav nimmt seine Hand aus meiner Shorts was mich sofort meine Augen aufschlagen läst. Er schaut mir wieder mal tief in die Augen und ich versinke förmlich darin. „Willst du das wirklich?“ hauchst du mir ganz dicht an meinen Lippen entgegen und ich spüre den warmen Atem und den dazugehörigen Schauer. „Ja“ wispere ich und du lächelst so liebevoll wie noch nie.

Langsam streifst du mir die Boxershorts von den Hüften. Dabei hebe ich die Hüften leicht an, somit es dir leichter fällt. Vorsichtig drückst du meine Beine ein wenig auseinander und fährst mit dem Finger über meinen Eingang. Etwas angst habe ich schon, dass es schmerzen könnte. Du fängst an mich zu küssen und lenkst mich so ab. Ich bin so beschäftigt, dass du dies nutzt und den Finger in mich hineingleiten läst. Sofort löse ich mich vom Kuss, ziehe scharf die Luft ein und bäume den Oberkörper nach oben. Es tut weh aber die Lust nach dir ist stärker, sodass der Schmerz gleich wieder verfliegt und ich nur das Gefühl genieße. Meine Hand greift nach deinem Nacken, ziehe dich näher zu mir und versiegle unsere Lippen miteinander. Du bewegst dich vorsichtig in mir und ich stöhne vor Erregung nur so auf. Es kommt ein zweiter und dritter dazu. Immer und immer wieder unterbreche ich die Küsse um aufzustöhnen.

Das angenehme Gefühl verschwindet und ich bemerke wie du zwischen meinem Beinen platz nimmst. Wir versinken in einen leidenschaftlichen Kuss, verankern unsere Hände ineinander und spüre deine Spitze. Mit einem kräftigen aber dennoch sanften Stoß dringst du in mich ein. Ich schreie kurz auf und auch Gustav stöhnt laut und wirft seinen Kopf in den Nacken.

Ich schling meine Beine um deine Hüften und dränge mich dir entgegen, als ich merke dass du zögerst dich in mir zu bewegen. Behut fängt Gustav schließlich an zu stoßen. Erst langsamer und dann schneller. Ich wäre vor Lust fast umgekommen. Beide stöhnen wir immer und immer wieder auf. Es ist bald soweit. Gustav löst eine Hand von der Verankerung und umfasst wieder meine Erektion und pumpt daran.

Lange halte ich es nicht mehr aus. Meine freie Hand krallt sich an deinem Po fest Unsere Körper beben und auch du schaust nicht so aus als würdest du es noch lange aushalten. Schweißperlen laufen deinen perfekten Körper hinunter. Mit einem letzten Schwall der aufkommenden Gefühle keuche ich laut auf und komme zum Orgasmus.

Ein paar Stöße später kommst auch du mit einem lauten stöhnen und läst dich erschöpft auf mir nieder sinken. Unser Atem geht schnell und unregelmäßig. Mit letzter Kraft stemmst du dich auf und schaust mir eindringlich in die Augen. „Ich liebe dich Bill Kaulitz“ sagst du schließlich und fängst an zu grinsen.

„Ich liebe dich auch Gustav Schäfer“ erwidere ich und muss lachen. Mit einem leidenschaftlichen Kuss legst du dich neben mich. 

rschöpft liegen wir auf deiner Decke und schauen in den Klaren Sternenhimmel. Ein eigenartiges Gefühl herrscht in mir und ich kann nicht begreifen was ich- was wir gemacht haben. Ich, Bill Kaulitz, der Mädchenumschwärmteste von und allen habe mit dir, mit einem JUNGEN geschlafen und bin mit diesem auch noch zusammen!!

Ich richte mich wieder auf und Suche unser Umfeld nach meiner Boxershorts ab und zu meinem Erstaunen finde ich sie auch bald. So gut ich kann suche ich auch die weitere Umgebung nach meinen- und auch deinen Sachen ab, und als ich mir sicher bin so ziemlich alles gesichtet zu haben, stehe ich langsam auf und hole unsere Kleidung.

Wenn ich ehrlich bin hätte ich noch Lust, weiter so friedlich neben dir zu liegen, doch ich weiß nicht… wenn wir so einschlafen würden, dann wäre die Gefahr sehr groß, so auch am nächsten Morgen gesehen zu werden und das ist mir doch etwas zu peinlich.

Ich reiche dir deine Sachen und ziehe mich wieder an, was du mir gleich tust. Anscheinen denkst genauso wie ich, denn du fragst mich nicht mal mit blicken, warum ich nicht einfach liegen geblieben bin.

Gerade als ich meine Hose zuknöpfe sehe ich plötzlich eine Person 5 Meter von uns entfernt auf uns starren. Als sich unsere Blicke treffen, dreht sie sich schlagartig um und rennt weg. Erschrocken schaue ich ihr hinterher und kann nur kurz ihr Aussehen erkennen, als sie unter einer Laterne her läuft. Es ist ein Mädchen.

Ich kriege eine Gänsehaut. Wie lange sie da wohl schon gestanden hat? Ob sie uns wohl kennt, ich meine nicht von sehen, sondern ob sie wohl weiß, dass wir Bill und Gustav von Tokio Hotel sind? Ich hoffe mal nicht, wenn dann könnte das ganz böse für uns ausgehen.

„Hast du die auch gesehen?“ höre ich es leise von dir wispern und ich nicke. „Bill, ich weiß jetzt nicht wirklich ob ich das als so gut abstempeln will, aber die sah so aus, wie die junge Frau, mit der ich mich heute so lange unterhalten habe.“ Sprichst du weiter und ich fühle, wie mir schlecht wird. Die war doch Deutsche, oder?

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